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Mutgeschichten

Echte Menschen, echter Mut.

Unsere Mutbotschafter erzählen, was sie aus der Bahn geworfen hat und was ihnen geholfen hat, wieder aufzustehen, denn die besten Geschichten beginnen mit Mut.

Die Angst flüsterte mir einst leise ins Ohr: Ein Sturm wird aufkommen und du bist nicht stark genug. Heute flüstere ich der Angst zurück: Ich bin der Sturm.
Nicole, Mutbotschafterin

Unsere Mutbotschafter

Geschichten, die Mut machen.

Jede Geschichte erzählt, was einen Menschen herausgefordert hat und wie er den Mut nicht verloren hat. Tippe auf „Ganze Geschichte lesen“, um alles zu lesen.

Nicole

Mutbotschaft · 2020

„Es zählt nicht, wer du warst, als du hingefallen bist. Es zählt nur, wer du wurdest, als du wieder aufgestanden bist.“

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Was hat dich herausgefordert?

Meine persönliche Herausforderung war ein Reitunfall, der mein ganzes Leben völlig auf den Kopf gestellt hat und mir den Boden unter den Füßen wegriss.

Plötzlich saß ich in einer Achterbahn der Angst fest, die mich ungebremst auf einen Weg fuhr, den ich nicht bereit war zu gehen. Dauerschmerz, Angst und Depressionen wurden meine ständigen Begleiter und ich wusste lange nicht, ob und wie ich weitermachen oder gleich aufgeben sollte. Psychische Erkrankungen sind ein Tabuthema und man wird oft nicht für voll genommen oder für sonderbar erklärt, vor allem von Menschen, die nie in derselben Situation waren... was den Heilungsprozess nicht erleichtert.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Ich habe oft den Mut verloren, aber wer nie ängstlich war musste nie mutig sein. Selbstdisziplin und Geduld zählte nie zu meinen Kernkompetenzen, dennoch musste ich eine Entscheidung treffen für mich und meine Familie: weiter jammern oder mich meinen Ängsten stellen.

Ich entschied mich für letzteres, was einfach klingt, aber monatelang an der Umsetzung scheiterte. Die Angst überfiel mich immer wieder. Dennoch schaffte ich es mithilfe der Lehren von Dr. Joe Dispenza meine Ängste unter Kontrolle zu bringen und ein normales Leben zu führen.

Ein Mantra, welches mich in schwachen Momenten daran erinnert, den Mut nicht zu verlieren und in alte Muster zu fallen, begleitet mich bis heute.

Die Angst flüsterte mir einst leise ins Ohr: Ein Sturm wird aufkommen und du bist nicht stark genug. Heute flüstere ich der Angst zurück: Ich bin der Sturm.

Meine Botschaft lautet: Es zählt nicht, wer du warst, als du hingefallen bist, es zählt nur wer du wurdest, als du wieder aufgestanden bist.

Ronja

Mutbotschaft · 2020

„Sich selbst treu sein, aus Fehlern lernen, am Ball bleiben und nicht nach dem ersten Rückschlag aufgeben.“

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Was hat dich herausgefordert?

Meine persönliche Herausforderung ist definitiv der verantwortungsvolle Umgang mit meinen Accounts. Wohl gerade in Zeiten von Corona, in welcher das Augenmerk leichter auf die virtuelle Präsenz gelegt werden kann, werden die Inhalte durch mein Leserpublikum noch genauer unter die Lupe genommen.

Der Zwiespalt, meine persönlichen Interessen in einem Bloggerprofil verantwortungsbewusst mit den von mir beworbenen Unternehmen und auch meinen gemeinnützigen Aktivitäten unter einen Hut zu bringen, war jedoch bereits vor dieser speziellen Zeit ein enormer Spagat.

Daher erfordert es kontinuierlich einen wachen Geist um täglich bewusste Entscheidungen zu treffen. Denn nicht jeder ist ein Fan und auch im Internet gibt es viel Häme und böse Worte, die wenn sie erst einmal veröffentlicht wurden, nur schwer wieder zu tilgen sind.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Ein jeder weiß, dass Fehler unabdingbar sind und irren menschlich ist. Es hat noch keinen Erdenbewohner gegeben, der sich hiervon ausschließen konnte. Diese Tatsache, sowie die Hoffnung auf den Funken Rücksicht sind unter anderem Gründe, weshalb ich noch immer mit erhobenem Haupt meine Überzeugung in die Welt hinaustrage.

Treue Weggefährten helfen mir dabei jeden Tag aufs Neue mich für eine Gemeinschaft einzubringen, der ich meine Unterstützung zukommen lassen möchte.

Die Botschaft ist ganz klar. Sich selbst treu sein, aus Fehlern lernen, am Ball bleiben und nicht bereits nach dem ersten Rückschlag aufgeben. Einen Versuch riskieren und jeden Tag das Beste aus den Gegebenheiten machen. Es ist war, dass am Ende ein persönlicher Erfolg, oder aber eine Lehre bleibt.

Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Silke

Mutbotschaft · 2020

„Du bist stark, weil du deine Schwächen kennst. Du bist lebendig, weil du eine Kämpferin bist.“

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Was hat dich herausgefordert?

Das Leben stellt viele vor Herausforderungen. Ich musste schon zweimal mit der Diagnose Brustkrebs in meinem Leben zurechtkommen. Zusammen mit meiner Familie habe ich diese Zeit gut überstanden.

Die größte Herausforderung für mich war die Akzeptanz meines neuen Lebens - nach der Therapie. Ich musste mein Selbstwertgefühl wieder stabilisieren um wieder fest mit beiden Beinen im Leben zu stehen.

Frau sein, Weiblichkeit auszustrahlen und mit dem Ziel vor Augen - Dem Leben entgegen - zu gehen.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Verlieren wollte ich nicht!

Der Krebs hat einen starken Gegner - Mich! Solange ich lebe, wird mich diese Erkrankung begleiten.

Aber ich werde meinen Blick an die schönen, glücklichen und emotionalen Momente meines Lebens richten. In kleinen Schritten kann ich meine Ziele erreichen, egal wie holperig der Weg ist.

Zusammen mit den mutigen Frauen unserer Brustkrebs Selbsthilfegruppe Kulmbach haben wir es uns zur Aufgabe gemacht uns gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein.

Die rosa Schleife PINK RIBBON steht heute weltweit als unverkennbares Symbol im Bewusstsein gegen Brustkrebs, Ziel ist es, gemeinsam die Sensibilität für Brustkrebs zu stärken. >In unserem Buch " Dem Leben entgegen " haben wir unsere Geschichten mit der Diagnose veröffentlicht.

Jede einzelne Geschichte ist ein Mutmacher an alle Frauen und Männer die sich mit Brustkrebs auseinandersetzen müssen.

Meine Mutbotschaft soll sein ,

Du bist stark, weil Du Deine Schwächen kennst. Du bist lebendig, weil Du eine Kämpferin bist. Klug, weil Du Fehler gemacht hast. Du kannst lachen, weil Du Traurigkeit kennst. Du bist eine stolze und starke Frau, die es durch harte Zeiten geschafft und es gelernt hat, im Regen zu tanzen !

Siegfried

Mutbotschaft · 2020

„Einmal mehr aufstehen als hinfallen. Und das immer mit einem Lächeln.“

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Was hat dich herausgefordert?

Eigentlich ist es schon immer meine Lebensaufgabe gewesen, "Mut" zu machen. Schon als Kind hatte ich an dem Satz aus meiner Familie zu knappern: "Dich haben wir gerade noch gebraucht."

Okay! Dieser Satz kam früher in vielen Familien vor, doch so empfand ich es auch. Trotzdem wurde daraus mein Kraftsatz, den mir meine Kursteilnehmer immer bestätigten: "Dich haben wir gerade noch gebraucht."

Darum wurde dieser Satz auch der Titel meines ersten Buches, einer Anleitung zur "Emotionalen Schlagfertigkeit" und zum Siegen ohne zu Kämpfen.

Doch positiv denken bewahrt einen nicht vor Verlusten, Krankheiten, Intrigen oder Mobbing - und damit hatte ich in den letzten 7 Jahren massiv zu tun und wie man es schafft sich nicht unter kriegen zu lassen und täglich neu zu motivieren und Mut zu machen, habe ich alles in meinem 2ten Buch "Über-Lebens-Mut", verarbeitet.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Indem ich mich immer an meine "Strategien" gehalten habe, habe ich es geschafft Depression und Burnout ein Schnippchen zu schlagen.

Diese Strategien durfte ich in vielen Ausbildungen seit nunmehr 35 Jahren erlernen, angefangen mit Dale Carnegie und Alfred Stiehlau Pallas, über ein Diplom beim Peiffer Kolleg.

Natürlich half mir aber auch mein Glaube und die Tatsache, das ich mich ebenso lange mit der positiven Psychologie - dem so genannten Ninjutsu beschäftige, was auch wieder Überlebenstechniken beinhaltet und die sind über 2000 Jahre alt. Oder wie Großmeister Hatsumi meinte: "Kampfkunst ist positives Denken".

Viel von dem Wissen ist in meine Bücher, Kurse und Wirken eingeflossen.

Meine Mutbotschaften lauten: "Lächeln ist die schönste Form, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen", dann die Maxime des positiven Denkens: "Einmal mehr aufstehen als hinfallen", was man im Ninjutsu lernt immer mit einem Lächeln zu tun und die Aufforderung vom Großmeister Hatsumi: "Playt", was bedeutet: "Spielt und habt Spaß".

Tanja

Mutbotschaft · 2020

„In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt.“

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Was hat dich herausgefordert?

Corona ist für mich eine zusätzliche psychische Herausforderung.

Ich leide seit Jahren unter Depressionen und Angststörungen und das Tragen von Masken ist extrem schwierig, da ich immer das Gefühle habe, keine Luft zu bekommen. >Für mich ist das eine enorme psychische Belastung, es auszuhalten, vor allem im Bus & Bahn. Meistens nehme ich einen längeren Umweg in Kauf, damit ich ohne Maske sein kann.

Mich mit einem Attest von der Maskenpflicht befreien zu lassen, wäre aber noch schlimmer - wegen der Blicke und Kommentare anderer Leute.

Je länger die Corona-Krise dauert, desto schlimmer wird es für mich, es wird für mich nie einen Gewöhnungseffekt geben.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Der Mut verlässt mich täglich, wenn ich aus dem Haus und eine Maske tragen muss. Ich versuche mich selbst zu ermutigen, auch wenn es schwer fällt, aber nur in meinen vier Wänden zu sitzen, würde ich nicht ertragen. Das Internet bietet mir die Möglichkeit, mich mit anderen auszutauschen und man fühlt sich nicht ganz so allein und hilflos. Ich hoffe einfach, dass es bald wieder eine Normalität gibt.

Meine Mutbotschaft ist ein Zitat von Paul McCartney: In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt.

Für mich ist nicht aufgeben in dieser Zeit das Mutigste.

Andrea

Mutbotschaft · 2020

„Wer schreibt, lebt zweimal. Schreiben kann jeder. Es gibt kein Falsch. Fang einfach an.“

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Was hat dich herausgefordert?

Ich hatte in meinem bisherigen Leben oft mit sehr starken, dominanten Menschen zu tun, habe Mobbing und Stalking am eigenen Leib erfahren dürfen und weiß aus eigener Erfahrung, wie allein und schwach man sich fühlen kann.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Damals hat mir jemand geraten, alles schriftlich festzuhalten.

Schnell habe ich gemerkt, dass man schreibend sehr gut verarbeiten kann. Und, wie es so ist, wenn man sich wirklich für etwas interessiert, tun sich auch Wege auf: ich stieß zu einer Gruppe für kreatives Schreiben.

Hier wurden nach Herzenslust Geschichten erfunden. Leben, lieben, morden, Blümchen pflücken - Abenteuer auf Papier.

Hier erlebte ich, welche Freude und kreative Kraft im Schreiben steckt.

Als ich glückliche Mama eines Buben wurde, hat man mir ärzteseitig erklärt, dass ich ja schon "ziemlich alt" sei fürs Mutter werden.

Aus Angst, meinem Kind nicht mehr erzählen zu können, warum ich bin, wie ich bin, begann ich autobiographisch zu schreiben.

Das Ziel: meinem Sohn Geschichten hinterlassen, die von meinem Leben erzählen.

Das tue ich noch heute.

Aber etwas hat sich verändert: mein Blickwinkel. Ich schreibe für mich. Je mehr ich schreibe, desto aufgeräumter, stärker, ausgeglichener und zufriedener fühle ich mich.

Mit meiner Lust am Schreiben habe ich viele Menschen angesteckt. So kam ich dazu, Schreibwerkstattleiterin für Schreibgruppen zu werden. Viele meiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleite ich schon seit Jahren.

Mein Motto lautet: Wer schreibt, lebt zweimal.

Meine Mutbotschaft: Schreiben kann jeder. Es gibt kein Falsch.

Fang einfach an.

Monika

Mutbotschaft · 2020

„Das Ziel vor Augen ist der Schlüssel.“

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Was hat dich herausgefordert?

Wir von J.A.Z. Bayreuth wollten im Frühjahr 2020 in Kulmbach eine Filiale eröffnen, damit wir auch den Kulmbacher Bürgern unsere Hilfeleistungen anbieten können.

Wir hatten auch schon einige sehr engagierte Helfer am Start. Wir waren kurz davor, uns im größeren Rahmen vorzustellen, so wie wir es auch in anderen Städten und Gemeinden bereits getan haben, wodurch unser Verein auf bisher über 800 Mitglieder angewachsen ist.

Wir hatten alles vorbereitet, waren hochmotiviert, voll Freude, standen in den Startlöchern und wollten endlich auch in Kulmbach präsent sein.

Dann kam Corona. Sollten wir nun unsere Pläne aufgeben?

Niemals, dafür ist das Projekt zu wertvoll. >Sollten wir zurückrudern?

Auf keinen Fall, der Bedarf ist ja auch in Kulmbach vorhanden.

Sollten die Kulmbacher vielleicht doch nicht von J.A.Z. profitieren? Natürlich soll auch die Kulmbacher Bevölkerung die Dienste und Hilfeleistungen von J.A.Z. in Anspruch nehmen können.

Schließlich sollen und wollen auch die Kulmbacher so lange wie möglich selbstbestimmt in ihren Wohnungen leben und auf ein funktionierendes Netzwerk zurückgreifen können. Und auch die Jugendlichen in Kulmbach sind sicher dafür zu begeistern, wenn sie zeigen können, dass sie sich sehr wohl sozial engagieren.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Wenn eine Idee so stark ist und die Umsetzung aus irgendwelchen Gründen erschwert wird, dann ist es umso wichtiger durchzuhalten, am Ball zu bleiben, das Ziel immer vor Augen zu behalten, um dann loszulegen, wenn die Zeit gekommen ist. Und deshalb halten wir durch, stehen bereit und freuen uns, wenn wir in Kulmbach eine unserer Visionen zum Leben erwecken können.

Das Ziel vor Augen ist der Schlüssel.

Kulmbach wird von uns hören, wir freuen uns darauf!

Alexander

Mutbotschaft · 2020

„Sei dankbar für das, was du hast, und genieße dein Leben in vollen Zügen!“

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Was hat dich herausgefordert?

Der Tod meines Vaters kurz vor Weihnachten.

Durch Corona wurde alles noch schlimmer und komplizierter.

Meine Eltern wohnen im Burgenland in Österreich und die Bestimmungen/Einreise und Ausreise machen es einem wirklich schwer alles zu organisieren.

72 Std Aufenthalt zur Beerdigung, Corona Test vorher, nachher... Quarantäne ... eine wirkliche Katastrophe unter sowieso schon schrecklichen Bedingungen. Man kommt sich vor wie Dauer kontrolliert.

Unfassbar!

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

In dieser Zeit merkt man wie wichtig die Familie ist. Meine Frau und meine Kinder sind mein Fels.

Meine Botschaft : sei dankbar für das was du hast und genieße dein Leben in vollen Zügen!

Laura

Mutbotschaft · 2021

„Wenn ich es nicht versuche, kann ich niemals wissen, ob es nicht funktioniert hätte!“

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Was hat dich herausgefordert?

Im vergangen Jahr traf ich die Liebe meines Lebens. Wir führten zunächst eine Fernbeziehung, da wir uns erst im März 2019 kennenlernten. Bereits in diesem Jahr wechselte ich meinen Job und zog Hals über Kopf zu ihm nach Köln, rund 300 km weit von zu Hause und meiner Familie weg. Seither werde ich, vor allem wenn ich mich während eines Streits mit ihm meiner Mutter, oder meinen Freudinnen offenbare, stets deshalb kritisiert. Das fordert mich immer wieder aufs Neue heraus und verunsichert mich. Doch ich lerne allmählich seine Familie und Freunde immer besser kennen und glaube, dass wir es wirklich schaffen können.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Ich habe vor allem nachdem ich mich halbwegs in Köln eingelebt hatte, viel gelesen. Ratgeber, Selbstfindungsbücher, Erfahrungsberichte, etc. Zuerst glaubte ich tatsächlich einen Fehler begangen zu haben. Doch viele Frauen und auch Männer haben bereits erlebt, was ich erst kürzlich mitgemacht habe und bereuten es nie! Wir haben Pläne für die Zukunft und inzwischen bin ich an einem Punkt da ich weiß, dass selbst wenn es nichts wird, wir eine verdammt geile Zeit bereits hatten. Schlimmstenfalls wird es eine Erfahrung. Bestenfalls wird es die Geschichte meines Lebens.

Meine Mutbotschaft: Wenn ich es nicht versuche kann ich niemals wissen, ob es nicht funktioniert hätte!

Lea

Mutbotschaft · 2021

„Tut, woran ihr glaubt, und werdet glücklich!“

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Was hat dich herausgefordert?

Ich wusste so lange nicht, was ich lernen sollte. Dann sah ich DIE Serie auf ProSieben und wusste, ich will im Krankenhaus arbeiten. Ich will einen Arzt daten und ich will mich mit der Anatomie eines Menschen und seinen seelischen Problemen ebenso befassen. Naja, ich habe den Quali gut bestanden, aber keinen besseren Schulabschluss gemacht. Dennoch bekam ich meine Ausbildungsstelle und war überglücklich! Dann kam Corona und jeder erklärte mich für blöd, dass ich wegen einer Serie gerade jetzt im Virus anfangen will im Krankenhaus zu arbeiten.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Ich erkläre jeden, dass die Serie zwar ausschlaggebend für meine Berufswahl war, aber ich natürlich ebenso Menschen helfen will und das kann ich nun Mal nicht von zuhause aus. Ich stehe zu dem was ich tue, denn es ist mein Leben und ich muss jeden Tag zur Arbeit gehen. Ich schätze die Ratschläge anderer, doch ich lasse mich nicht von meinen Zielen abbringen. Ich habe schon eine Freundin in der Schwesternschaft gefunden und bin super happy.

>Ich kann nur jeden raten - tut woran ihr glaubt und werdet glücklich!!!

Georg

Mutbotschaft · 2021

„Wir können das Leben nicht bestimmen, aber wir können es mit den besten Gedanken so nehmen, wie es ist, und leben!“

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Was hat dich herausgefordert?

Meine schwere Depression mit allem, was dazu gehört.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Meine Familie, Freunde, Ärzte und am Ende mein eigener Schweinehund, der irgendwann gesagt hat: Das war's noch nicht!

Ich blickte tief in mich hinein und suchte nach meiner Energie, nach meiner verlorenen Willenskraft, nach Gründen, wieder in die Spur zu kommen.

Ich hatte immer den tiefen Leitsatz: Das Leben hat Gutes für dich im Sinn!

Das Leben kann und wird bei vielen zuschlagen, bei manchen härter als bei anderen.

Wir können das Leben nicht bestimmen, aber wir können es einfach mit den besten Gedanken so nehmen, wie es ist und leben!

Kathrin

Mutbotschaft · 2021

„Jeder hat etwas, was ihn zum Leuchten bringt. Achte darauf, dass du dieses Leuchten in dir behältst.“

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Was hat dich herausgefordert?

Ein Schicksalsschlag 2018 der unser Leben einmal komplett auf links gedreht hat.

Wie hast du den Mut behalten, und was ist deine Mutbotschaft?

Wenn mich heute jemand fragt, wie ich es geschafft habe, die Situation zu meistern ohne daran zu zerbrechen, frage ich mich oft genau das gleiche. Ich kann noch nichtmal so genau sagen, wie ich es geschafft habe, nicht den Mut zu verlieren. Das hat bei mir lange gedauert, bis ich da "meine Lösung" hatte.

Irgendwann nach einem Musicalbesuch hat sich bei mir der Schalter umgelegt und ich habe gedacht: Jetzt ist es mal Zeit aus dem Loch rauszukommen! Die Kinder und dein Mann brauchen dich mehr denn je! Bleib stark und sei du jetzt der Anker, der Halt den sie jetzt brauchen. Ab dem Tag war alles anders.

Ich habe mir, wann immer es möglich war, Zeit für mich genommen um Kraft zu tanken. Ich war viel in der Natur und habe viel Musik gehört. Vor allem habe ich mir immer wieder vor Augen gehalten, dass auch wieder bessere Zeiten kommen werden und dass das, was gerade passiert, nur ein kleines, blödes Kapitel in meinem Leben ist und nicht mein Leben bestimmen wird.

Vor einiger Zeit hat das jemand sehr schön dargestellt: Stell dir einen Aktenschrank vor. Für jedes Jahr gibt es eine Akte und da ist dann jetzt von 33 Akten eine, oder zwei, vielleicht drei die nicht so schön sind. Und was ist das schon im Vergleich zu den vielen anderen Akten, die so viele schöne Dinge beinhalten.

Wichtig ist, dass man etwas hat, was einen motiviert nicht aufzugeben und weiter zu machen, das Positive zu sehen. Jeder hat etwas, was ihn zum Leuchten bringt. Achte darauf, dass Du dieses Leuchten in Dir behältst und wenn es mal etwas dunkler wird, erinnere Dich dran, Du kannst es wieder zu einem hellen Strahlen bringen, Du wirst immer etwas finden, was Dir durch schwierige Zeiten hilft. Bei mir waren es mein Mann und die Kinder, Familie und Freunde, Musik, Zeit in der Natur verbringen und Ruhe und Zeit für mich, manchmal etwas Sport und die Zuversicht, dass bessere Zeiten kommen werden. Und wie sagte meine Oma immer so schön: "Wer weiß wofür es gut ist!" Und bis jetzt hat sie Recht behalten.

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