Leben mit Borderline
8. September 2021
Wer schreibt, lebt zweimal
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Glück im Augenblick

Glück ist wie ein Schmetterling. Es braucht Entfaltung.


Wir können es jagen, aber es wird nicht bleiben. Wir können es nähren, dann wird es sich zeigen.



Eine dezente Aufforderung, uns mit Haut und Haaren in die Veränderung zu werfen, um dabei unserem wahren Wesenskern näher zu kommen und ihn mit einem neuen Bewusstsein auszustatten.
Ja, es braucht Mut, aber wir werden uns selbst und die Welt mit neuen Augen betrachten und einen neuen Blickwinkel bekommen.
Wir werden dabei unseren Sinn finden, unser Segel neu setzen und uns verwurzeln.

Wir werden dem Wind und den Wellen ausgesetzt sein, Stürmen trotzen, bis wir ans Ziel gelangen.
Unsere Narben werden ihre Aufmerksamkeit einfordern und sich aber letztendlich im Schutz unserer neugeborenen Kraft wärmen.

Mit jedem unserer Schritte, zeigt sich eine neue Erfahrung, die uns immer weiter zu unserer Wahrheit und zu innerer Zufriedenheit führt.
So ist es mit Niederlagen, die uns die Chance bieten, uns ganz auf uns selbst zu besinnen und herauszufinden, wer wir wirklich sind.
Hinfallen ist also keine Niederlage, mehr ein Geschenk!
Nicht auf den ersten Blick oder aus dem tiefsten Schmerz heraus, aber Schritt für Schritt.
Sie laden uns ein ihr einen neuen Raum zu öffnen, um unseren durstigen Bedürfnissen unsere volle Aufmerksamkeit zu schenken, um unsere Leere zu füllen, die wir krampfhaft versuchen im Außen zu finden, wo sie uns immer wieder enttäuscht.

Finden wir also einen direkten Draht zu alldem, was noch im Verborgenen schlummert und sprengen die Fesseln, die uns einengen.
Wir möchten ja nicht nur ewig als Statist durch unser Leben laufen.​
Geben wir unserer Kraft, die vielleicht noch im Verborgenen schlummert, die Erlaubnis sich zu entfesseln und sich positiv zu entfalten.
Wir wollen nicht Sklaven unserer eigenen Gedanken werden, die uns nur unsere Leichtigkeit und Spontanität rauben.

Woran halten wir also noch fest?


Wir hoffen insgeheim auf ein positives Erlebnis, denken aber negativ und hängen in unseren Zweifel fest.
So legen wir ihnen einen Nährboden für latente Unzufriedenheit und limitieren bewusst oder auch unbewusst unsere eigenen Grenzen.
Unsere Gedanken sind kleine Kontrollfreaks, die alles planen wollen.
Dabei nehmen sie uns den Überraschungsmoment und wir verpassen wertvolle Augenblicke.
Wir sollten damit beginnen, ihnen nicht alles zu glauben und ihnen weniger Aufmerksamkeit schenken.
Unser Unterbewusstsein lacht sich schon ins Fäustchen, denn wir ziehen im Außen an, was wir im Inneren denken.
Beginnen wir also damit jedem Tag einen bunten Farbenklecks zu verleihen und unseren positiven Gedanken einmal genau soviel Zeit einzuräumen wie unseren negativen Gedanken.

Steigen wir aus unserem anstrengenden Gedankenlabyrinth aus und spüren unsere verlorengegangene Freude wieder auf, die sich lediglich versteckt hat hinter unseren Zweifeln, Ängsten, die aus negativen Glaubenssätzen und Erlebnissen resultieren.

Schneiden wir die unsichtbaren Fäden durch, die uns wie Marionetten tanzen lassen und verhindern wir selbst zu sein und uns auch so agieren lassen.
Erforschen wir ob diese Fäden selbst auferlegte Forderungen oder Glaubenssätze sind, die wir noch nicht verabschiedet haben oder von der Gesellschaft getriggerte Anforderungen, die uns lähmen.
Wir allein entscheiden, wie lange wir unseren negativen Gedanken Unterschlupft gewähren möchten und wann wir ihnen erlauben wieder unterzutauchen.
Es ist also Zeit unseren wärmenden Kokon zu verlassen und uns der Realität zu stellen.
Wir werden uns vielleicht die Knie aufschürfen, wenn wir auf dem harten Boden aufschlagen, aber es wird sich lohnen.
Wir spüren unsere Begrenzungen, wie sie sich an uns reiben.
Erlauben wir ​unseren Grenzen zu verschwimmen, bei uns anzukommen und den Moment bewusster zu gestalten.
Wir können uns keine Sicherheit im Außen kreieren, wir finden sie lediglich in uns selbst.
Wir dürfen achtsam mit uns sein und vor allem nicht zu hart mit uns selbst sein.
Gewähren wir unseren Prozessen den nötigen Raum und ihre Aufmerksamkeit.
Alles passiert, wenn die Zeit reif ist und wir bereit sind.
Sicherheitstüren werden sich öffnen, weil wir an unseren Erfahrungen gewachsen sind.
Unser Herz wird sich leichter anfühlen und endlich Platz haben sich zu entfalten.
Unser Ballast wird sich mit jedem unserer Schritte verabschieden.
Wir werden kein Schutzschild mehr brauchen, weil unser achtsames Herz wieder barfuß laufen kann.

Um mehr von der Wahrheit zu erfahren, haben wir es gewagt über den Tellerrand zu blicken, unseren Glaubenssätzen einer neuen Betrachtung unterzogen um in den Brunnen unserer Bedürfnisse einzutauchen und ihn aufzufüllen.

Wir können nicht ändern was geschieht, aber wir können unsere Art damit umzugehen verändern.


Versuche wir diesen fiesen kleinen inneren Schweinehund zu überlisten und lade unsere innere Kritikerin ein und lauschen ihr aufmerksam.
Verneigen wir uns vor unseren alten Gedanken.
Sie haben uns gut gedient in der Vergangenheit, haben jetzt aber keine Berechtigung mehr.

Das Glück entfaltet sich durch unseren Sinn, den wir mit Leben füllen.
Er ist unser Motor.
Eine frische Prise, die unserem Gesicht eine neue Freude schenken wird und unserem Lächeln eine neue Gelegenheit.
Unser Feuer, dass sich entzündet, dass so lange im Verborgenen geschlummert, endlich an die Oberfläche treten darf und unsere Begeisterung auf neue Chancen und Gelegenheiten lenkt.
Jede Kurskorrektur, jede Reflexion war wichtig, um unser Wachstum voranzutreiben und die Liebe bei uns selbst zu finden.
Ein Licht, dass uns nährt und uns Hoffnung gibt an dunklen Tagen.
Ein Glücksgefühl, dass seine Flügel ausbreitet, wie ein Adler.
Bereit abzuheben in ein neues, erfülltes Leben.
Rolle dir deinen roten Teppich aus und nimm das Leben an mit all seinen UPS and DOWNS. Dein Weg ist dein Ziel.

Gib nicht auf.

Wegen dir.
Deine Greta


Über mich:


Greta Valentin(Pseudonym): Autorin und Impulsgeberin.
Instagram: greta_valentin
Mail: greta-valentin@gmx.at
Ich blicke gerne hinter die Kulissen und suche hinter den einzelnen
Bedürfnissen nach dem Ursprung.
Gerne möchte ich mit dir nach dem Schatz graben, den ich auch in mir selbst entdecken durfte.
Ich möchte dir eine Art Kompass sein, wenn das Navigationssystem schwächelt und der imaginäre Nebel deiner Gedanken deine Sicht verhüllt.

Ich zeige dir, dass Hinfallen kein Versagen ist, sondern eine Chance deinen wahren Bedürfnissen auf die Schliche zu kommen.
Mit meinen Worten erzähle ich dir von meiner Hoffnung und packe sie für dich in Worte.

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